Eugenie Michels Hospiz profitiert von Verkaufsaktion

Dr. Andrea Gundlach, stellvertretende Präsidentin des Lions Clubs Rhein-Nahe, freut sich riesig über den Erfolg der Verkaufsaktion des Lions Clubs zur Weihnachtszeit, die dem Eugenie Michels Hospiz der Stiftung kreuznacher diakonie 2.000 Euro bescherte. Seit mehreren Jahren schafft der Club im Dezember eine weihnachtliche Atmosphäre  am Crucenia-Karree in Bad Kreuznach. Der Verkaufserlös des Glühweins und ein prozentualer Anteil des Weihnachtsbaumverkaufs kommen immer einem sozialen Projekt in der Region zugute.

„Wir sind glücklich, dass wir eine derart stattliche Summe übergeben können. Beim Eugenie Michels Hospiz ist die Spende gut angelegt“, sagt Gundlach.

Diakon Bernd Eichenauer, Leiter des Eugenie Michels Hospize hatten den Clubabend des Lions Clubs Rhein-Nahe besucht und den Spendenscheck in Empfang genommen. Er nutze die Gelegenheit, um über die Hospizarbeit der Stiftung kreuznacher diakonie zu informieren. In seinem Vortrag berichtete er von der Haltung der Mitarbeitenden im Hospiz,  die sich für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zuletzt einsetzen. Dabei stehen die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner im Mittepunkt. „ Bei uns gibt es keine festen Abläufe“, berichtet Eichenauer. In der letzten Lebensphase ginge es um Lebensqualität, die jeder Mensch selbst definieren dürfe.

Das Eugenie Michels Hospiz verfügt über 12 Plätze. Jedes Zimmer hat ein eigenes Badezimmer einer kleinen Kühlschrank, Fernseher, Internetanschluss und eine Terrasse. Angehörige können auf Wunsch im Zimmer kostenfrei mitübernachten.

„Fünf Prozent der Gesamtkosten müssen wir durch Spenden zusammentragen. Die Kranken- und Pflegekassen tragen nur 95 Prozent der Kosten. Dies ist gesetzlich so geregelt. Aus diesem Grund ist Ihr Engagement ganz wichtig für uns. Danke“, sagt Eichenauer.

Das Eugenie Michels Hospiz muss jährlich rund 70.000 Euro durch Spenden zusammentragen. Dieser Betrag ist notwendig, um das Kreuznacher Hospiz kostendeckend zu betreiben.

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